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  • Marco Heibel

Mobile Banking mit dem Smartphone

In der modernen Arbeitswelt laufen die Uhren immer schneller. Darauf haben auch die Banken reagiert. Das Online-Banking über den eigenen Computer ist bereits seit Jahren etabliert. Das Mobile Banking mit Smartphone, Tablet PC & Co. geht noch einen Schritt weiter.

Heute kann man sich kaum noch vorstellen, dass man einst bei der Abwicklung seiner Bankgeschäfte von den (kurzen) Öffnungszeiten der Geldinstitute abhängig war. Mittlerweile kann man die Vielzahl seiner Finanzen nicht nur losgelöst von der Uhrzeit, sondern auch vom Ort ausführen.

Den ersten großen Schritt in diese Richtung hat das Online-Banking getan. Das Mobile Banking geht noch weiter, weil man nun nicht einmal mehr auf einen Computer oder ein Notebook in seiner Reichweite angewiesen ist, sondern alles über ein Gerät abwickeln kann, das die meisten Menschen rund um die Uhr bei sich tragen: das Smartphone.

So funktioniert das Mobile Banking

Voraussetzung für das Mobile Banking ist zunächst einmal, dass Sie einen Online Banking-Zugang bei Ihrer Bank besitzen. Weiterhin muss diese Bank eine Banking-App anbieten, die mit dem Betriebssystem Ihres Smartphones kompatibel ist.

Welche Apps gibt es für das Mobile Banking?

Der Funktionsumfang schwankt von Anbieter zu Anbieter teilweise stark. Manche Banking-Apps sind reine Service- und Informationsdienste (z.B. Filial- oder Geldautomatsucher) und somit nur mäßig interessant. 

Wer mit dem Smartphone oder dem Tablet PC auch Transaktionen durchführen möchte, sollte daher darauf achten, dass die App seiner Bank zumindest eine Kontoübersicht und Überweisungen ermöglicht. Alle großen und immer mehr kleinere Banken bieten mittlerweile eine solche Applikation an. Sie sind für Kunden oft kostenlos bzw. für einmalig für kleines Geld erhältlich.

Wer dagegen auch mobil Wertpapierhandel betreiben oder Daueraufträge einrichten möchte, muss schon ein wenig genauer suchen und sollte auch bereit sein, ein paar Euro mehr in eine solche App zu investieren. Freiheit hat eben ihren Preis.

Weiterhin biete viele Banken, Versicherungen oder Fondsgesellschaften so genannte Finanz-Apps an. Diese haben eher Informationscharakter, mit ihnen kann man beispielsweise Bankleitzahlen oder aktuelle Börsendaten abrufen. Kostenpunkt: je nach Typ und Anbieter 0 bis 5 Euro.

Wie sicher ist Mobile Banking?

Ähnlich wie beim Online Banking wird auch bei der Entwicklung der Banking-Apps auf hohe Sicherheitsstandards geachtet. Für „undichte Stellen“ sind oft die Nutzer selbst verantwortlich, wie eine im März 2011 erschienene Untersuchung der Kommunikationsberatung Faktenkontor und des Marktforschers Toluna ergeben hat. Demnach ist jeder dritte Mobile-Banker unvorsichtig beim Mobilen Banking, weil er sein Gerät nicht ausreichend vor schädlicher Software oder Phishing schützt oder PIN bzw. TAN an Dritte weitergibt.

Dieser Beitrag stammt von und dem business & more-Team