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  • Christian Riedel

So gestaltet man Visitenkarten

Visitenkarten sind Erinnerungen und Kontaktdaten auf einem 4x5cm großen Papier. Je nachdem, wie man die Visitenkarten gestaltet, bleibt man positiv oder negativ im Gedächtnis. Damit Sie möglichst positiv in Erinnerung bleiben, finden Sie hier einige Tipps, worauf man bei der Gestaltung achten muss.

Visitenkarten gehören wie eine Homepage oder Flyer zu den wichtigsten Maßnahmen beim Marketing. Und wie eine Homepage, eine Facebook-Seite oder Flyer bieten auch Visitenkarten eine gute Möglichkeit, Fehler in der Außendarstellung zu machen. Es ist schwierig, mit einer entsprechenden Gestaltung für Erstaunen zu sorgen. Doch eine schlechte oder billig gemachte Visitenkarte könnte auch ein schlechtes Licht auf das gesamte Unternehmen werfen, das man repräsentiert. Daher ist es wichtig, bei der Gestaltung von Visitenkarten einige Punkte zu beherzigen.


1. Format


Ungewöhnliche Visitenkarten fallen auf. Doch Sie haben nichts, wenn man die Visitenkarte verliert oder diese zu groß für jeden Geldbeutel ist. Bleiben Sie daher beim üblichen Format zwischen maximal 55 x 90 mm und minimal 40 x 70 mm und verzichten Siebesser auf klappbare Karten, da diese in der Regel in kein Visitenkartenbuch oder ein Rolodex passen. Wir sind es zudem gewohnt, waagrechte Visitenkarten zu lesen. Daran sollten Sie sich halten. Auch die Dicke ist wichtig. Um nicht billig zu wirken sollte die Papierstärke mindestens 180g/qm betragen.


2. Hochwertig


Günstige Visitenkarten wirken billig. Wenn der Druck unscharf ist, die Kanten nicht richtig geschnitten oder das Papier zu dünn ist, könnte ihr Gegenüber schnell denken, dass Sie lieber Geld sparen und auf billige Produkte setzen. Das kann sich auch negativ auf Ihre Geschäftsbeziehungen auswirken. Visitenkarten kosten nicht viel und Sie sollten auch hier nicht mit den billigsten Preisen Geld sparen wollen.


3. Corporate Design


Ihre Schrift, Ihre Farben und Ihr Logo müssen auch auf Ihrer Visitenkarte erkennbar sein. Achten Sie auch darauf, dass die Karte Ihre Firma widerspiegelt. Kreative Berufe dürfen sich hier auch etwas austoben, während ein Versicherungsberater oder ein Bänker in jedem Fall auf eine seriös wirkende Aussage achten muss.


4. Gestaltung


Lesbarkeit muss immer über Kreativität gehen. Die lustigste oder innovativste Karte hat keinen wert, wenn man die Kontaktdaten darauf nur schwer oder gar nicht lesen kann. Daher sind farbige Karten mit Vorsicht zu genießen, da der Kontrast zwischen schwarz und weiß immer noch am besten lesbar ist. Zudem sollten nur die wichtigsten Angaben (Name, Stellung, Adresse, Telefon und E-Mail bzw. Internetadresse) gemacht werden, da die Karte sonst unübersichtlich wird.


5. Rückseite


Sie können die Rückseite für ergänzende Informationen nutzen. Haben Sie viel mit ausländischen Geschäftspartnern zu tun, wiederholen Sie die Angaben in der entsprechenden Sprache. Sie können auch die Anfahrt zu Ihrer Firma, Ihre Leistungen oder Ihre privaten Daten auf die Rückseite drucken lassen.


6. Sonstiges


Ändern sich Ihre Daten, lassen Sie in jedem Fall neue Karten drucken statt auf der alten die Daten handschriftlich zu verbessern. Das wirkt unprofessionell. Zudem ist es natürlich immer wichtig, ausreichend Karten dabei zu haben.

Dieser Beitrag stammt von und dem business & more-Team