Anlage-Experten empfehlen Aktien und Immobilien Thinkstockphotos.de
  • Jörg Birkel

Anlage-Experten empfehlen Aktien und Immobilien

Die anhaltende Finanzkrise in Europa verunsichert viele Sparer. Steigende Inflation, drohende Rezession und niedrige Zinsen machen es zunehmend schwer, das eigene Kapital zu erhalten. Experten empfehlen daher für 2013 unbedingt auf Sachwerte wie Aktien und Immobilien zu setzen.
Die Zinsen sind so niedrig wie noch nie. Entsprechend unattraktiv sind da klassische Geldwertanlagen wie eine Lebens- oder Rentenversicherung oder ein Sparbuch. Die damit zu erzielenden Renditen fangen kaum die Inflationsrate ab.

Dennoch scheuen sich viele Deutsche immer noch, mit ihren Anlagen in die Aktien zu gehen. Dabei versprechen gerade Niedrigzinszeiten gute Chancen auf dem Aktienmarkt, den Aktien profitieren von der steigenden Inflationsrate. Natürlich ist es jetzt nicht sinnvoll, mit seinem ganzen Vermögen auf Aktien zu setzen.

Gefragt ist auch weiterhin ein breiter Mix aus Immobilien, Aktien und anderen Sparformen. Dennoch ist es ratsam, die Akteinquote im eigenen Depot deutlich zu erhöhen. Auch als langfristige Anlage sind Aktien eine gute Wahl, denn diese stellen im Gegensatz zu einem Sparbuch oder einer Kapitallebensversicherung einen Sachwert dar. Mit jeder Aktie erwirbt man einen Anteil an einem Unternehmen.

Wer in Einzelaktien investieren möchte, dem empfehlen viele Anlageberater derzeit auf konservative Firmen mit nachhaltiger Dividenden-Auszahlung oder auf Werte aus Schwellenländern zu setzen.

Wer hingegen weniger Kapital einsetzen kann und will und auch nicht die Zeit hat, sich regelmäßig um sein Depot zu kümmern, der ist mit einem Aktienfonds besser bedient, zumal diese professionell gemanagt werden und durch die breite Streuung das Risiko minimieren. Trotz Krise haben in den letzten Jahren klassische Fonds wie der Vermögensbildungsfond I der DWS-Gruppe eine überdurchschnittliche Performance hingelegt. Es gibt aber auch durchaus interessante Fonds, die in Schwellenländern investieren.
Dieser Beitrag stammt von und dem business & more-Team