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  • Marco Heibel

Wann Kooperationen sinnvoll sind

Der Satz „Gemeinsam sind wir stark“ mag wie eine Worthülse klingen, doch in manchen Lebenslagen ist an diesem Spruch etwas dran. Im Mannschaftssport ist man alleine nichts, auch in einem Unternehmen greift im Idealfall eine Hand in die andere. Kooperationen können sich aber auch zwischen Unternehmen auszahlen.

Unter einer Kooperation versteht man die freiwillige Zusammenarbeit von zwei oder mehr rechtlich selbständigen Unternehmen. Anders als bei einer Fusion, behalten die Unternehmen also einen Großteil ihrer Unabhängigkeit und Entscheidungsfreiheit. Die Zusammenarbeit beschränkt sich oft auf Teilbereiche. Das gemeinsame Ziel ist logischerweise eine Win-Win-Situation für alle Parteien.

Vorteile von Kooperationen

Kooperationen sind heutzutage fast schon eine Notwendigkeit. Schließlich legen immer mehr Kunden auf eine „Alles-aus-einer-Hand-Abwicklung“ wert. Feste Kooperationen können die Abläufe beschleunigen und so für eine gute Positionierung auf dem Markt sorgen.

Doch es gibt noch mehr Vorteile: Neben einer verbesserten Wettbewerbsfähigkeit können Sie Kosten sparen, Ihren Gesamtauftritt stärken, indem Sie die Kompetenzen an die größten Experten der Unternehmen verteilen, größere Aufträge annehmen, neue Märkte erschließen und nicht zuletzt das Risiko auf mehrere Schultern verteilen.

Regeln für eine erfolgreiche Kooperation

Wie überall in der Geschäftswelt, ist ein gut ausgearbeitetes Konzept die Basis für den Erfolg. Klären Sie frühzeitig die Kompetenzen und die Federführung. Fast genauso wichtig ist eine klare Vertragslage, die Unstimmigkeiten aus der Welt räumt, bevor sie entstehen. Außerdem kommen Sie sich so bei der Aufteilung der Gewinne nicht in die Quere, weil ja alles bereits fixiert ist. Setzen Sie am besten bewährte Vertrags- und Rechtsformen ein. Auch das schafft Sicherheit.

Dieser Beitrag stammt von und dem business & more-Team