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  • Jörg Birkel

Vorsorge: Jede vierte Minute ein Einbruch

Wohnen in Deutschland scheint so unsicher wie nie zuvor. Laut einer Studie des Versicherungsvergleichsportals Geld.de geschieht alle vier Minuten ein Einbruch. 2011 wurden rund 10 Prozent mehr Delikte registriert als im Jahr zuvor. Tendenz steigend.

Besonders unsicher lebt es sich demnach in Großstädten mit über 100.000 Einwohnern. Recklinghausen, Bremerhaven und Düsseldorf führen die traurige Statistik an, aber auch Köln, Bonn, Hamburg oder Berlin gehören zu den Einbruchshochburgen in Deutschland. Dass in reichen Städten häufiger eingebrochen würde, belegt die Studie hingegen nicht. In München wurde 2011 beispielsweise unterdurchschnittlich häufig eingebrochen.

Erschreckend ist aber, dass über 80 Prozent der Straftaten unaufgeklärt bleiben. Die Polizei scheint machtlos und führt den Anstieg bei den Einbrüchen auf Diebesbanden zurück. Laut der Untersuchung werden 78 Prozent der Einbrüche von ausländischen Tätern vornehmlich aus Osteuropa begangen.

Auffällig ist auch, dass sich die besonders viele Einbrüche entlang der Rheinschiene und auf Nordrhein-Westfalen konzentrieren. Die meisten Wohnungen wurden in Köln ausgeräumt. Mit rund 500 Delikten auf 100.000 Einwohner passieren in der Domstadt mittlerweile doppelt so viele Einbrüche wie in New York (299 je 100.000 Einwohner).

Hier sind ein paar Tipps von der Polizei, wie man sich besser vor Einbrüchen schützen kann:

  1. Schützen Sie Türen und Fenster mit zusätzlichen Sicherungen.
  2. Fenster und Balkontüren sollten auch geschlossen werden, wenn Sie nur kurz das Haus verlassen.
  3. Lassen Sie den Briefkasten im Urlaub vom Nachbarn leeren.
  4. Schützen Sie sich und Ihre Nachbarn, indem Sie vverdächtige Personen, Fahrzeuge oder Beobachtungen umgehen der Polizei melden
  5. Lassen Sie keine Wertsachen offen herumliegen.
  6. Sperren Sie wichtige Dokumente in eine Tresor oder ein Bankschließfach.
  7. Schließen Sie eine Hausratversicherung ab, falls Sie bisher noch keine haben sollten, denn hundertprozentigen Schutz gibt es nicht.

Weitere Informationen unter: www.geld.de
Dieser Beitrag stammt von und dem business & more-Team