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  • Christian Riedel

5 Tipps gegen Stress im Job

Depressionen, Rückenschmerzen, Übergewicht, Magenschmerzen – die Liste die Beschwerden, die durch Stress verursacht werden, ist lang. Wenn der nächste Termin ansteht, das Telefon klingelt und man bis dahin noch seine Präsentation vorbereiten muss, ist es schwierig, nicht in Stress oder Hektik zu verfallen. Stress gehört für viele zum täglichen Arbeitsalltag dazu. Dass die Gesundheit und die Psyche darunter leiden, ist vielen erst bewusst wenn es zu spät ist. Mit kleinen Tipps lassen sich viele Stressquellen einfach vermeiden.

Hier sind fünf kleine Tipps, wie Sie Stress am Arbeitsplatz verhindern können:

Pünktlichkeit

Zeitnot ist ein Hauptverursacher von Stress. Wenn man schon beim Blick auf die Uhr in Hektik ausbricht, weil man zu einem Termin zu spät kommt, ist ein entspannter Arbeitstag nicht möglich. Zum einen möchte man niemand warten lassen, zum anderen macht es auch keinen guten Eindruck, wenn man zu spät zu einer Besprechung kommt. Wer die Uhr nicht im Blick hat und sich genügend Zeit nimmt, lebt in ständiger Hektik. Zudem besteht das Problem, dass Aufgaben auf den letzten Drücker oder gar nicht ganz erledigt werden können, wenn eine Frist eingehalten werden muss. Wenn man morgens zu spät aus dem Bett kommt, vielleicht im Stau steht und schon auf den letzten Drücker an seinen Arbeitsplatz kommt, beginnt der Tag mit Stress aus dem man nicht mehr herauskommt. Hier ist es wichtig, sich schon morgens ausreichend Zeit zu nehmen und besser 15 Minuten mehr Zeit auf dem Weg zur Arbeit einzuplanen. Mit etwas mehr Zeitpuffer zwischen den Aufgaben ist der Arbeitstag weniger stressig.

Ordnung halten

Auch wenn es dem einen oder anderen Chaosliebhaber schwer fällt, Ordnung am Schreibtisch zu halten, ist das trotzdem ein guter Tipp, um Stress zu vermeiden. Denn jedes Mal, wenn man etwas suchen muss, verfällt man in Hektik und ärgert sich, wertvolle Minuten zu verschwenden. Es macht zudem keinen guten Eindruck auf Chef und Kollegen, wenn der Arbeitsplatz aussieht wie nach einem Wirbelsturm. Die Unordnung macht sich auch indirekt bemerkbar. Ein Schreibtisch, auf dem sich Ordner, Papiere und Arbeitsmaterialien zu Bergen auftürmen, sieht chaotisch aus. Ein klar strukturierter und aufgeräumter Schreibtisch dagegen wirkt entspannend.

Aufschieberitis

Jeder kennt die unliebsamen Aufgaben, die man nur ungern erledigt und daher ganz unten auf die Liste der zu erledigenden Aufgaben setzt oder immer wieder auf den nächsten Tag verlegt. Diese Aufschieberitis oder Prokastination belastet unsere Psyche. Denn wir wissen, dass wir diese Arbeiten irgendwann erledigen müssen. Je länger wir diese aber vor uns herschieben, desto größer werden der Frust und die Unzufriedenheit. Erledigt muss die Arbeit so oder so werden. Um diese psychische Belastung zu umgehen, ist es besser, die ungeliebtesten Aufgaben sofort zu erledigen. Man verhindert die Aufschieberitis. Außerdem wirkt es entspannend. Denn man kann stolz auf sich sein, dass man die Dinge nicht vor sich her geschoben hat. Zudem hat man den Kopf frei für die übrigen Aufgaben, die man zu erledigen hat. Der Arbeitstag wird entspannter und produktiver.

Multitasking vermeiden

Von Frauen behauptet man, sie könnten mehrere Aufgaben gleichzeitig erledigen. Dieses „Multitasking“ funktioniert aber leider nicht, sorgt aber für Stress. Auch Frauen können nicht mehrere wichtige Dinge gleichzeitig bewältigen. Je mehr verschiedene Arbeiten man gleichzeitig macht, desto höher wird die Fehlerquote, weil wir uns nicht richtig konzentrieren können. Außerdem steigt das Stress-Level, da sich die Aufgaben übereinander stapeln und so der Arbeitsberg größer erscheint als er eigentlich ist, wenn man eins nach dem anderen erledigen würde.

Stress erkennen

Nur wer weiß, wie Stress entsteht, kann ihn auch vermeiden. Wichtig ist also, die Stressfaktoren zu erkennen. Das kann man leider nicht pauschal sagen, weil jeder Mensch ein anderes Stressempfinden hat. Fragen Sie sich, welche Personen, welche Aufgaben oder welche Termine bei Ihnen die Psyche belastet? Was machen Sie so ungern, dass Sie eine regelrechte Abneigung dagegen empfinden. Wenn Sie diese Faktoren herausfinden, können Sie entweder versuchen, diese zu vermeiden oder wenigstens, sie angenehmer zu gestalten.

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Dieser Beitrag stammt von und dem business & more-Team