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  • Jörg Birkel

So sind Sie gegen einen Börsencrash gewappnet

Im nächsten Jahr ist wieder mit einigen Turbulenzen an der Börse zu rechnen. Die Liste der Risikofaktoren ist nämlich lang: Syrienkrise, Ägypten, Frankreich, Südeuropa – um nur ein paar Stichpunkte zu nennen. Mit diesen Tipps können Sie sich gegen die Finanzkrise absichern.

Struktur aufbauen

Um seinen Vermögensaufbau abzusichern, ist es sinnvoll ein gutes Risikomanagement zu haben. Eine diversifizierte Anlagestruktur ist die wichtigste Maßnahme. Statt beim Vermögensaufbau auf eine Anlageform zu setzen, sollten Sie Ihre Investments streuen. Sofern möglich, ist es sinnvoll auf die fünf Anlageklassen Aktien, Immobilien, Liquidität, Renten und Rohstoffe zu setzen. Stehen Sie noch am Beginn des Vermögensaufbaus, dann sollten Sie erst mal mit zwei oder drei Anlageklassen beginnen. Gute Langzeit-Aussichten haben Aktien.

Breit streuen

Aktien sind in den Köpfen vieler Deutscher immer noch mit Spekulation und hohem Risiko verknüpft. Investiert man in einzelne Werte, mag dieses Vorurteil auch zutreffen. Global betrachtet, tut man Aktienwerten aber unrecht. Mit einer breiten Streuung in verschiedene Werte, lässt sich das Risiko deutlich minimieren und die Prognose ist auf lange Sicht hervorragend.

Aktienfonds eignen sich vor allem für jüngere Sparer als Altersvorsorge. Bei Fondsprodukten verteilen Sie Ihr Invest auf verschiedene Unternehmen und Branchen und senken so das Risiko von Kursverlusten. Außerdem sollten Sie immer im Hinterkopf haben, dass Kursschwankungen lediglich einen Verlust auf dem Papier bedeuten. Tatsächlich verlieren Sie nur Geld, wenn Sie unter Einkaufswert verkaufen. Die Performance von breit streuenden Aktienfonds wie beispielsweise dem Vermögensbildungsfond I der DWS-Gruppe hat in den letzten Jahren trotz Krise ein sattes Plus erwirtschaftet.

Limits setzen

Sollten sie dennoch in einzelne Werte investieren wollen, ist es unter Umständen sinnvoll, Stopp-Loss-Limits zu setzen. Damit können Sie Aktieninvestments gegen zu hohe Verluste absichern. Außerdem können Sie damit auch mögliche Gewinne absichern. Wird die gesetzte Schwelle unterschritten, werden die Aktien automatisch verkauft.

Vor Abschluss informieren

Eine ganz wichtige Regel ist auch, dass man versteht, in was man investiert. Viele Verluste der letzten Jahre hingen auch damit zusammen, dass findige Bankberater Kunden Produkte mit hohen Renditeerwartungen verlauft haben, die sie selber gar nicht begriffen hatten. Schlucken Sie also nicht ungeprüft jeden Köder.

Dieser Beitrag stammt von und dem business & more-Team