Zweifel vor der Gehaltsverhandlung: Samuel Woitinski gibt Tipps thinkstock
  • Stefan Mayr
Neues Buch

Zweifel vor der Gehaltsverhandlung: Samuel Woitinski gibt Tipps

Wieviel Geld kann man für seine Arbeit einfordern? Viele Menschen tun sich bei der Beantortung dieser Frage schwer. Samuel Woitinski will mit seinem neuen Buch "Tu was Du liebst - und trau Dich Geld zu nehmen" die Antwort geben.

Jeder hat sich schon einmal die Frage gestellt: „Wie viel Geld kann ich für meine Arbeit verlangen?“ Die wenigsten haben eine klare Antwort darauf. Die Gedanken kreisen und lassen das Thema nicht mehr los: „Ich verlange lieber nicht zu viel, sonst erscheine ich geldgierig. Wahrscheinlich bin ich nicht gut genug. Andere sind bestimmt besser als ich.“ Ein unangenehmes Gefühl entfaltet sich in der Bauchgegend. Zweifel und Unsicherheit machen sich breit. Bei der Gehaltsverhandlung fordern viele einen zu niedrigen Betrag und fühlen sich hinterher nicht gerecht entlohnt. Samuel Woitinski kennt den „Gefühlsknoten“ nur zu gut. In seinem neuen Buch „Tu, was Du liebst – und trau Dich, Geld zu nehmen!“ skizziert er seinen persönlichen Weg aus dem Dilemma und gibt seine fünf wichtigsten Erkenntnisse weiter.


Frauen verlangen oft zu wenig

„Vor allem Frauen verkaufen sich oft unter ihrem Wert“, sagt der Autor im Gespräch und verweist auf Studien, die belegen, dass weibliche Angestellte oft deutlich weniger verdienen als ähnlich ausgebildete männliche Kollegen. Damit soll sein Buch aufräumen. Der Kommunikationsexperte will seiner Leserschaft zu neuem Selbstbewusstsein verhelfen. Er verspricht nicht nur eine bessere Bilanz auf dem Konto, sondern sogar Spaß an der neu gewonnenen Sicherheit dabei, Geld zu verlangen.

Auch der Autor hat einen Lernprozess hinter sich. Nach seinem Studium der Medieninformatik schnupperte er erstmals Arbeitsluft und merkte: „Mein eigenes Geld zu verdienen, das war hart. Es fühlte sich unendlich schwer an. Jeder Tag war ein Kampf.“ Der Autor erkannte eine Scham, die ihn daran hinderte, eine gerechte Entlohnung für seine Leistung einzufordern. Erst, als er es schaffte, diese Blockade aufzulösen, verstand er: „Ich bin frei, so viel Geld zu verdienen, wie ich nur will.“ Er verlangte höhere Geldbeträge, fühlte sich besser, forderte noch mehr und fühlte sich noch besser. Heute sagt er: „Wähle: Entweder Du verlangst Geldbeträge, die Dich glücklich machen – oder welche, die Dich unglücklich machen“.

 


Mit Leidenschaft Geld verdienen

Mit seinem zweiten Buch knüpft Samuel Woitinski an sein aus Presse und Radio bekanntes erstes Werk an: „Tu, was Du liebst – und Du musst nie wieder arbeiten!“. Darin erklärt der Autor, wie man herausfindet, was einen wirklich erfüllt. Er gibt eine konkrete Anleitung dafür, wie jeder mit seiner Leidenschaft Geld verdienen und gut davon leben kann.

Dieser Beitrag stammt von und dem business & more-Team