Was ist eigentlich Tagesgeld? istockphoto.com/Kobyakov
  • Jörg Birkel

Was ist eigentlich Tagesgeld?

Tagesgeld ist eine Geldanlage, die sich derzeit wachsender Beliebtheit erfreut. Dabei zahlt man Geld auf unbestimmte Zeit auf ein Tagesgeldkonto ein. Im Gegensatz zum Festgeldkonto können Sie jedoch täglich über Ihr Geld verfügen.

Diese Flexibilität hat allerdings einen Preis; die Rendite ist geringer als bei Anlageformen mit einer festen Laufzeit. Manche Anbieter zahlen bis zu 2,3 Prozent Zinsen für Tagesgeld. Eine Übersicht zu aktuellen Tagesgeld-Konditionen finden Sie im Internet auf diversen Vergleichsportalen.

Für wen ist Tagesgeld geeignet?

Ein Tagesgeldkonto lohnt sich im Prinzip für jeden, der Geld ansparen, aber Kapital nicht dauerhaft binden will. Bei festverzinslichen Wertpapieren kommt man im Notfall nicht ohne weiteres an sein Geld. Über Tagesgeld hingegen kann man jederzeit verfügen. Sie können dort monatlich einen festen Betrag einzahlen oder eine Einmalzahlung leisten.

Bei einer Einzahlung von 10.000 Euro erhalten Sie bei einer Verzinsung von 2 Prozent nach einem Jahr 10.200 Euro von der Bank. Verfügen Sie bereits nach einem halben Jahr über das Geld, bekommen Sie nur die Hälfte der Zinsen ausgezahlt. Die Verzinsung hängt also davon ab, wie lange das Geld tatsächlich auf dem Tagesgeldkonto verweilt. Pro Tag bekommen Sie 1/365 des Betrages gut geschrieben.

Tagesgeld im Vergleich

Im Gegensatz zu einem Sparbuch ist die Verzinsung in der Regel höher und Sie können auch ohne Kündigungsfrist größere Geldbeträge abheben. Ein Tagesgeldkonto können Sie aber nicht anstelle eines Girokontos für normalen Zahlungsverkehr verwenden. Einige Banken bieten allerdings keine speziellen Tagesgeldkonten an, sondern verzinsen einfach ein mögliches Guthaben auf Ihrem Girokonto.

Fazit: Flexible Geldanlage für kurzfristige Sparziele

Wer sein Kapital nicht langfristig binden will, macht mit einem Tagesgeldkonto nicht viel verkehrt. Die Rendite ist höher als bei einem Sparbuch und das Geld ist flexibel verfügbar.

Dieser Beitrag stammt von und dem business & more-Team