Warum Start-ups pleite gehen istockphoto.com/Qwasyx
  • Christian Riedel

Warum Start-ups pleite gehen

Viele haben den Traum, sich selbständig zu machen. Doch häufig zerplatzt der Traum wieder. Woran liegt es, dass junge Unternehmen nicht so funktionieren? Wie kann man sich schützen?

Warum viele Existenzgründungen scheitern, lässt sich nicht an einem Punkt ausmachen. Vielmehr spielen verschiedene Faktoren mit hinein. Wer sich im Vorfeld schon Gedanken macht, kann den drohenden Misserfolg verhindern. Expertin Alexandra Halekoh hat für das Portal www.zehn.de die häufigsten Gründe für das Scheitern von Existenzgründern aufgezeichnet. Hier finden Sie die fünf häufigsten Gründe fürs Scheitern, und wie Sie sich davor schützen können.

1. Mangelhafter Businessplan

Der Businessplan ist nicht nur dafür da, Investoren zu überzeugen, sondern auch, um sich selber einen Eindruck vermitteln zu können, ob das Unternehmen Aussicht auf Erfolg hat. Daher ist der Businessplan auch mehr als „nur“ ein erster Schritt auf dem Weg zur Selbständigkeit. Ein guter Businessplan kann Sie die ersten Jahre begleiten und sollte daher immer von einem Experten kontrolliert und hinterfragt werden.

2. Fehlendes Eigenkapital

Auch wenn das Unternehmen läuft, dürfen Sie nicht vergessen, dass Sie selber auch leben müssen. Dafür braucht es auch etwas Eigenkapital, mit dem man über die Runden kommen, Rechnungen und sein Essen zahlen kann, auch wenn es im Job nicht so gut läuft wie erhofft.

3. Kein Plan B

Zum einen hat man nie die Garantie, dass das Unternehmen vom Fleck weg Erfolg hat. Zum anderen kann es immer passieren, dass Kunden nicht pünktlich zahlen oder unvorhergesehene Ausgaben getätigt werden müssen. Daher sollte man immer einen Notfallplan in der Hinterhand haben, um auf finanzielle Engpässe vorbereitet zu sein.

4. Fehlendes Marketing

Marketing darf nicht mit Werbung gleichgesetzt werden, obwohl Werbung zu einem erfolgreichen Marketingkonzept dazu gehört. Marketing bedeutet, ein Konzept zu erstellen, mit dem man das eigene Unternehmen bekannt macht. Dazu zählen alle Aktionen am Markt, die das Unternehmen betreffen. Um vom Start weg erfolgreich zu sein, kann es sich lohnen, schon vor der Gründung Zeit in eine Markt-, Kunden- und Konkurrenzanalyse zu stecken, um herauszufinden, wo Nischen sind und wie man sein Produkt platzieren möchte.

5 Mangelndes Know-How

Niemand kann alles wissen. Viele Jungunternehmer haben Defizite im wirtschaftlichen Bereich, etwa in der Buchführung oder im Personalwesen. Dies ist keine Schande, zumal man im Lauf der Zeit diese Kenntnisse auch erwerben kann. Doch gerade zu Beginn können sich diese Lücken als fatal erweisen, da Fehlplanungen einkalkuliert werden müssen. Hier lohnt es , sich externe Hilfe zu suchen, wie sie beispielsweise vom „Gründercoaching Deutschland“ der KfW-Bank angeboten wird. Im Idealfall lassen Sie sich in den ersten Jahren von einem kompetenten Berater in finanziellen Fragen unterstützen, um Ihr Unternehmen auf sichere Füße zu stellen.

Hier geht es zum Original-Artikel auf zehn.de

Dieser Beitrag stammt von und dem business & more-Team