Depotkosten – Wo lege ich mein Geld an? istockphoto.com/webking
  • Christian Riedel

Depotkosten – Wo lege ich mein Geld an?

Wer sein Geld in einem Depot anlegen will, sollte nicht nur darauf achten, in welches Depot er investiert, sondern auch bei welcher Bank. Denn je nach Kreditinstitut können die Depotgebühren sehr unterschiedlich ausfallen.

Aktiendepots sind eine beliebte Geldanlage. Wer sein Geld clever anlegt, kann mit einer hohen Rendite rechnen. Allerdings gibt es je nach Depot große Unterschiede, was den Gewinn angeht. Ob sich ein Depot lohnt, hängt aber nicht nur davon ab, in welche Aktien man investiert. Denn man darf die Depotgebühren nicht vergessen, welche den Gewinn schmälern. Und diese Gebühren können von Bank zu Bank sehr verschieden sein.

Problematisch kann sein, dass man die Gebühren in der Regel nicht bezahlt, sondern dass sie automatisch am Jahresende vom Referenzkonto abgebucht werden. So fällt oft nicht auf, wie hoch die Depotgebühren in Wirklichkeit sind. Um eine unliebsame Überraschung zu vermeiden, sollte man daher schon vor der Eröffnung prüfen, wie hoch die Depotgebühren wirklich sind.

Worauf muss man achten?

Zunächst einmal muss man bei fast jeder Bank Kontoführungsgebühren bezahlen. Diese können schon stark variieren. Zudem muss man noch zwischen für die allgemeinen Kosten für die Kontoführung und den speziellen Kontoführungskosten unterscheiden, die in Abhängigkeit vom Ordervolumen und dem Depotwert anfallen.

Auch für die Wertpapierverwahrung fallen Gebühren an. Darunter fallen die Kosten für die Verwahrung von Aktien, Fonds und anderen Wertpapieren. Weiterhin kostet auch die Übertragung von Zinsen und Dividenden, also jede Aktion wie das Einbuchen der Beträge auf einem Referenzkonto oder einem Extra-Konto.

Weiter fallen bei jeder Transaktion wie der Verkauf oder das Ordern von Wertpapieren bei der Bank Transaktionskosten an. Je häufiger man Aktien kauft und verkauft, desto mehr verdient die Bank. Dessen muss man sich bei jeder Transaktion bewusst sein. Letztendlich gibt es auch einige Banken, die für das Ausüben des Stimmrechts eines Aktionärs auf der Hauptversammlung Gebühren verlangen.

Es gilt also vor der Depoteröffnung, gründlich die AGBs der Banken zu studieren, um am Jahresende nicht zu viel Geld unnötig auszugeben.

Dieser Beitrag stammt von und dem business & more-Team