Mehr Leistung durch Schlaf – Powernap im Büro istockphoto.com/Maridav
  • Christian Riedel

Mehr Leistung durch Schlaf – Powernap im Büro

Kein Chef sieht es gerne, wenn ein Mitarbeiter am Schreibtisch ein Schläfchen macht. Dabei kann der so genannte Powernap für mehr Leistung am Arbeitsplatz sorgen.

Wenn einem am Arbeitsplatz die Augen zufallen, ist das für viele ein Zeichen, dass man entweder sich langweilt oder in der Nacht zuvor zu wenig geschlafen hat. Doch hier könnte bald ein Umdenken stattfinden. Denn ein Powernap am Schreibtisch ist weit mehr, als nur das Ausgleichen eines Schlafdefizits. Ein kurzer Schlaf am Mittag entspricht unserem Biorhythmus und kann unsere Leistungsfähigkeit verbessern.

 

Statt sich am Mittag mit Kaffee, Energy Drinks oder Koffein-Präparaten künstlich wach und fit zu machen, ist es besser, zumindest kurz die Augen zu schließen. Zwischen 13 und 15 Uhr ist es normal, wenn wir unkonzentriert werden und auch unsere Kreativität eine Mittagspause einlegt.

 

Warum also nicht dem Drang nachgeben und einfach kurz die Augen schließen? Das ist kein Zeichen von Faulheit, sondern gesund, effektiv und leistungsfördernd. Das haben einige Unternehmen bereits erkannt. So gibt es beispielsweise in einigen Firmen in den USA und in Japan eigene Räume, in denen die Mitarbeiter mittags ein kurzes Nickerchen halten können.

 

Wie lange schlafen?

 

Den Powernap sollte man aber nicht übertreiben. Ideal sind maximal 20 Minuten. Schläft man länger, fällt der Körper in seine Tiefschlafphase und setzt auch entsprechende Schlafhormone frei. Dann wird man auch im Laufe des Tages nicht mehr richtig wach. Zudem gerät der Schlaf-Wach-Rhythmus durcheinander und es dauert lange, bis der Körper nach dem Aufwachen seine Motoren wieder angeworfen hat.

 

Doch wer nach 20 Minuten aufwacht, kann seine Batterien aufladen und wird fitter, wacher und konzentrierter arbeiten können. Zudem haben „Powernaper“ (nap = engl. Nickerchen) ein stärkeres Immunsystem und leiden seltener unter Stress und Depressionen.

Dieser Beitrag stammt von und dem business & more-Team