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  • Jörg Birkel

Wer braucht eine eigene Haftpflichtversicherung?


Wer einen Schaden verursacht, muss in der Regel dafür aufkommen. Das gilt auch für private Haushalte. Bereits eine kleine Unachtsamkeit kann teuer werden. Wehe dem, der keine private Haftpflichtversicherung hat. Oder wird das Risiko überschätzt?

Fragt man Versicherungsmakler, dann gehört die private Haftpflichtversicherung auf jeden Fall zu den Versicherungen, die jeder Mensch haben sollte. Schließlich kommt eine Haftpflichtversicherung für alle Schäden auf, die man anderen zufügt. Beinhaltet sind Personen-, Gesundheits-, Sach- und Vermögensschäden und die daraus resultierende Kosten.

Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie eine andere Person fahrlässig oder sogar grob fahrlässig schädigen. Lediglich eine mutwillige Schädigung ist von der Versicherung ausgeschlossen. Wer Kinder hat, weiß die private Haftpflicht sicherlich zu schätzen, aber wie wichtig ist diese Form der Versicherung tatsächlich?

Fakt ist, dass es Schadensfälle gibt, bei denen erhebliche Summen zustande kommen. Ein fahrlässiger Unfall mit Personenschaden kann – den möglichen Verdienstausfall der geschädigten Person eingerechnet – schnell mal einen vier- oder sogar fünfstelligen Betrag ausmachen. Und Versicherungsmakler kennen sicherlich Fälle, bei denen der Schaden noch höher lag.

Solche Horrorszenarien eignen sich natürlich gut, um eine Versicherung an den Mann zu bringen. Wer will schließlich durch eine Unachtsamkeit die eigene wirtschaftliche Existenz gefährden. Aber wie wahrscheinlich ist es, dass man solche hohen Kosten verursacht? Letztlich ist das eine Frage, die jeder für sich selbst beantworten muss. Sollte es einen jedoch finanziell nicht zu sehr einschränken, ist die Investition von zirka 50-60 Euro im Jahr durchaus sinnvoll. Ab zirka 80 Euro ist auch die Familie mit abgesichert.

Dieser Beitrag stammt von und dem business & more-Team