Wiener Schnitzel für Zöliakier – Zukunft der Hotellerie
  • Christian Riedel
Hotelchefin im Interview

Wiener Schnitzel für Zöliakier – Zukunft der Hotellerie

Wechselnde Interessen, zunehmende Konkurrenz und immer mehr Gäste mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind nur drei Probleme, mit denen sich Hotelchefs heutzutage herumschlagen müssen. Angelika Dengg, Leiterin des Hotel „Post“ in Lermoos erzählt, wie schwierig die Situation für Hotels ist und was sich in der Zukunft noch ändern wird.

 

Als Hotelchef hat man es nicht einfach. Früher reichte es den meisten Gästen noch, im Sommer die Wanderstiefel und im Winter die Skischuhe anzuziehen, die Aussicht auf die Berge zu genießen und abends etwas leckeres zu Essen zu bekommen. Nach und nach kamen die ersten Saunalandschaften und Wellnessbereiche dazu. Doch auch das war vielen Besuchern in den Bergen bald nicht mehr genug und auch die Hotels bekamen die veränderten Ansprüche ihrer Gäste zu spüren.

Heute reicht es nicht mehr, den Gästen ein drei Gänge Menü, ein sauberes Zimmer und einen eindrucksvollen Ausblick auf die Berge zu bieten. Die Bergtouristen möchten unterhalten werden, zwischen verschiedenen Wellness-Angeboten aussuchen und auch das Essen sollte bevorzugt für den Hotelgast individuell zubereitet sein. Bei der zunehmenden Zahl an Menschen mit einer Lebensmittelallergie oder einer Unverträglichkeit ist das auch etwas, worauf die Hotels vorbereitet sein müssen.

Kurz gesagt ist es heutzutage viel schwieriger geworden, ein Hotel erfolgreich zu leiten. Das weiß auch Angelika Dengg, die in Lermos, direkt im Schatten der Zugspitze das Hotel „Post“ leitet. Im Interview erzählt sie, wie sich die Ansprüche der Gäste geändert haben, worauf man sich als Hotelchef einstellen muss und wie man Wiener Schnitzel für Zöliakier zubereitet.

 

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Dieser Beitrag stammt von und dem business & more-Team