Firmensuche im Netz – Mehr als nur Google thinkstockphotos.de
  • Christian Riedel

Firmensuche im Netz – Mehr als nur Google

Auf der Suche nach Kunden ist man oft auf Empfehlungen angewiesen. Immer mehr Menschen suchen aber auch im Internet nach Firmen oder Produkten. Aber wie kann man sich im Internet präsentieren, auch über Suchmaschinenoptimierung hinaus?
Neben einer guten Platzierung bei Google kann man seine Firma auch in bestimmte Verzeichnisse eintrage, um sich zu präsentieren. Möglichkeiten, seine Firma in einem Branchenbuch einzutragen, gibt es viele. Egal ob nun die Gelben Seiten, der Productpilot der Messe Frankfurt oder bei cyclex. Doch immer stellt sich die Frage, ob es sich überhaupt lohnt. Schließlich ist der Streuverlust sehr groß und die Einträge sind meist auch nicht gerade billig. Dennoch kann es sich lohnen, sich in so ein Firmenverzeichnis einzutragen. Man sollte sich nur überlegen, in welches.

Zielgruppe beachten


Ob man sich nun in ein klassisches Branchenbuch wie die gelben Seiten oder lieber in ein Online-Portal einträgt, hängt auch stark von der Zielgruppe ab. Ältere, konservative Kunden würden eher bei den gelben Seiten als in einem Online-Verzeichnis nachsehen. Allerdings muss man bedenken, dass der Eintrag meistens teurer und der Streuverlust sehr groß ist. Die gelben Seiten werden zwar kostenlos vor jede Haustür gelegt, in vielen Fällen landen sie aber im Müll, bevor überhaupt nur eine Seite aufgeschlagen worden ist. Zudem bleibt das Problem, dass das gedruckte Branchenbuch meistens auf eine bestimmte Region begrenzt ist und keine internationalen Firmen darin aufgelistet sind.

Mit der Zeit gehen


Viele Geschäfte laufen heute fast ausschließlich online ab. Man sucht im Internet, was man braucht, nimmt per E-Mail Kontakt auf, bestellt online und auch die Überweisung erfolgt per Online-Banking. Vor allem jüngere Marktteilnehmer sind es gewohnt, nach Geschäftspartnern und Produkten nur noch in Suchmaschinen oder Business-Portalen zu suchen. Wer hier nicht auf der Strecke bleiben will, hat keine andere Wahl als auch im Internet dafür zu sorgen, dass man gefunden wird. Google & Co. Eine eigene Homepage ist heutzutage selbstverständlich. Allerdings sollte man auch darauf achten, dass die Seite W3C konform programmiert und suchmaschinenfreundlich gestaltet ist. Dazu gehört auch, dass die Seite regelmäßig aktualisiert wird. Wenn das nicht der Fall ist, kann man sich die Serverkosten meistens sparen, da man ohnehin von Google & Co nicht gefunden wird.

Online-Verzeichnisse


Eine Alternative zur eigenen Homepage ist ein Eintrag in ein Online-Branchenbuch. Hier kann man sich und seine Firma positiv darstellen, bekannt machen oder auch direkt nach Geschäftspartnern suchen. Für Kontakt mit Endkunden ist dies meistens weniger wichtig. Aber gerade Firmen suchen eher hier nach B2B-Partnern. Dank des Internets sind viele Portale wie auch industrystock.de international, sodass man Partner aus der ganzen Welt finden kann. Bei den meisten Verzeichnissen kann man sich sogar kostenlos eintragen. Allerdings sollte man hiervon eher Abstand nehmen, da hier viele Funktionen eingeschränkt werden und die auch erst weit hinten in den Ergebnislisten angezeigt werden. Zudem suggeriert man seinen Geschäftspartnern, dass man entweder kein Geld für Werbung ausgeben will oder kann. Beides macht keinen guten Eindruck.
Dieser Beitrag stammt von und dem business & more-Team