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  • Jörg Birkel

Alle Infos zum SEPA-Zahlungssystem

Zum 01. Februar 2014 startet das neue Zahlsystem SEPA. Bestimmt haben Sie in den letzten Tagen auch Post von ihrer Bank oder Versicherung erhalten, in der auf diese Umstellung hingewiesen wird. Businessandmore klärt auf, was es mit SEPA auf sich hat.

IBAN, SEPA, BIC – was ist das eigentlich?

SEPA steht als Abkürzung für Single Payment Area und beschreibt einen einheitlichen Euro-Zahlungsraum, welcher grenzüberschreitende Überweisungen vereinfachen soll. Und vor allem sollen Auslandsüberweisungen damit geneuso günstig werden wie Überweisungen ins Inland.

Was bedeutet das für Sie?

Zunächst einmal ändern sich Ihre Kontodaten. Statt wie bisher Kontonummer und Bankleitzahl anzugeben, brauchen Sie künftig die internationale Kontonummer (IBAN), die sich aus Kontonummer und Bankleitzahl zusammensetzt.

Ihre IBAN (International Bank Account Number) finden Sie in der Regel auf dem Kontoauszug, in ihrem Online-Account oder Sie können zur Ermittlung auf einen kostenlosen IBAN-Rechner im Internet zurückgreifen.

Wie finde ich meine IBAN heraus?

Bei einem IBAN-Rechner geben Sie einfach Kontonummer und Bankleitzahl ein und erhalten Ihre IBAN sowie die BIC-Nummer: www.iban-rechner.de

Für den inländischen Zahlungsverkehr reicht künftig Ihre IBAN, während Sie derzeit bei grenzüberschreitenden Zahlungen zusätzlich die so genannte BIC brauchen. Die BIC (Bank Identifier Code) ist ihre neue internationale Bankleitzahl. Sie hat 8 oder 11 Stellen.

Übrigens: Bei Auslands-Überweisungen müssen Sie die 8-stellige Nummer mit Xen auf 11 Stellen ergänzen. Ab Februar wird die IBAN bei Überweisungen verbindlich, die BIC entfällt bei SEPA-Überweisungen ins Ausland zum gleichen Zeitpunkt.

Weitere Infos gibt es unter www.sepadeutschland.de

Dieser Beitrag stammt von und dem business & more-Team