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  • Jörg Birkel

So verbieten Sie Google, mit ihrem Gesicht zu werben

Google-Nutzer aufgepasst: Was ist mehr Wert, als die Empfehlung eines guten Freundes? Vermutlich nicht viel. Deshalb will Google sich Ihren Namen und Ihr Profilbild zunutze machen. Ab dem 11. November erschienen beide bei Werbeanzeigen für fremde Produkte.

„Marcia Garcia mag das Baggels“ oder Roger Willis gefällt das Google Nexus 7 und bewertet das Angebot mit 5 von 5 Sternen. So oder so ähnlich könnte eine Anzeige lauten, die Ihren Namen und Ihr Bild verwendet.

Produkte oder Dienstleitungen, die Google-Plus-Mitglieder im eigenen Netzwerk als gut befunden haben, sollen in Zukunft mit Name und Profilfoto beworben werden, wenn jemand danach sucht. Shared Endorsements“ nennt Google diesen neuen Dienst.

Das könnte nicht jedem gefallen, daher gibt Google vorab die Info, wie man die Kontrolle über die eigenen Inhalte behalten kann. Wer mit dem neuen Google-Dienst nicht einverstanden ist, muss diesen allerdings selbstständig deaktivieren.

Google steht nämlich auf dem Standpunkt, dass die Mehrheit der eigenen User es toll findet, wenn sie ungefragt Produktempfehlungen von Freunden bekommen oder selber ungewollt Produkte bewerben. Schließlich könne ja niemand etwas dagegen haben, wenn er schneller auf coole Produkte aufmerksam wird.

Wem das, entgegen der Hoffnung von Google, aber gar nicht gefällt, der sollte die Endorsement-Seite aufrufen und den Haken am Ende der Seite entfernen.

Dort steht: Basierend auf meinen Aktivitäten kann Google meinen Namen und mein Profilbild in sozialen Empfehlungen einblenden, die in Anzeigen erscheinen.

Entfernen Sie das Häkchen und klicken dann auf Speichern.

Dieser Beitrag stammt von und dem business & more-Team