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  • Jörg Birkel

Stressbewältigung im Job

Zwischen Abgabeterminen, Meetings und Telefonaten bleibt oft wenig Zeit zum Durchatmen. Wenn Sie dieses Phänomen aus eigener Erfahrung nur zu gut kennen, bleibt Ihnen dennoch ein Hoffnungsschimmer: Ihnen kann geholfen werden. Stress ist nämlich nichts anderes als eine chemische Reaktion des Körpers auf unser Denken. Nehmen wir etwas als belastend war, schüttet der Körper Stresshormone aus.

Dieser Zustand hält so lange an, bis das Gehirn Entwarnung gibt. Ansonsten setzt ein Abnutzungsprozess ein, der sich in Form von Müdigkeit, schlechter Laune oder Antriebslosigkeit bis hin zu akuten oder chronischen körperlichen Beschwerden äußern kann. Daher ist es das Einfachste, den Stress – soweit möglich – erst gar nicht aufkommen zu lassen.

Hier erhalten Sie einige Tipps, wie Sie dem Stress ein Schnippchen schlagen können:

Zeitmanagement

Wer vorausschauend plant und sich seine Zeit richtig einteilt, ist weniger stressanfällig. Legen Sie sich eine to do-Liste an. Das mag zwar auf den ersten Blick einige Minuten kosten, spart aber langfristig Zeit und schont das Nervenkostüm. Priorisieren Sie gewisse Aufgaben gegenüber anderen. Überlegen Sie, was weniger wichtig ist oder was Sie gegebenenfalls delegieren können.

Den Biorhythmus beachten

Legen Sie anspruchsvolle Aufgaben in die frühen Morgenstunden und in

den Nachmittag. Wenn der Körper sich zur Mittagszeit eine Auszeit nimmt, sollten auch Sie die Zeit zur Entspannung nutzen; etwa, indem Sie eine Pause machen oder weniger anspruchsvolle Dinge erledigen.

Störreize ausblenden

Setzen Sie sich nicht selbst unter den Druck, immer und überall erreichbar sein zu müssen. Noch viel weniger müssen Sie jede email prompt beantworten. Konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche. Einen großen Programmpunkt „abhaken“ zu können, gibt häufig noch einmal einen Motivationsschub.

Positiv denken und relativieren: Laut dem berühmten Psychologen Albert Ellis, ist die beste Methode Stress zu umgehen, eine Situation erst gar nicht als stressig einzuschätzen. Denken Sie positiv, betrachten Sie Aufgaben als Herausforderung und relativieren Sie die möglichen (negativen) Konsequenzen.

Ordnung halten

In einer bekannten Redewendung heißt es: Wer Ordnung hält, ist zu faul zum suchen. Diese Einstellung stellt jedoch gerade am Arbeitsplatz einen erheblichen Stressfaktor dar. Wer weiß, wo sich was auf seinem Schreibtisch befindet, spart Zeit und behält leichter die Ruhe.

Ernährung

Ein voller Bauch studiert nicht gern. Antriebslosigkeit und Müdigkeit hängen nicht selten mit der falschen Ernährung zusammen. Insbesondere fettes Essen sollte daher in der Mittagspause gemieden werden.

Sport/Entspannung

Treiben Sie regelmäßig Sport. Das ist nicht nur ein guter Ausgleich und sorgt für Zerstreuung, sondern fördert erwiesenermaßen auch die Hirnleistung. Entspannungstechniken, wie Autogenes Training oder Yoga, sorgen für eine größere Ausgeglichenheit im Alltag. Selbst bewusstes, tiefes Ein- und Ausatmen bewirkt eine Entspannung.  Und das können Sie sogar während der Arbeit erledigen. Und selbst eine fünfminütige Pause kann schon Wunder wirken.

Soziale Kontakte pflegen

Nehmen Sie die Arbeit nicht gedanklich mit nach Hause. Pflegen Sie soziale Kontakte. Halten Sie Kontakt zu Ihren Freunden und sorgen so für mehr Abwechslung in Ihrer Freizeit. So kehren Sie am nächsten Tag geistig frischer an den Arbeitsplatz zurück und sind motivierter.

Dieser Beitrag stammt von und dem business & more-Team