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  • Jörg Birkel

Steuern: Was heißt eigentlich Abschreiben?


Unternehmern zahlen keine Steuern, die können schließlich alles absetzen, heißt es gerne mal im Volksmund. Doch was heißt eigentlich von der Steuer abschreiben?

Es gibt es einen wesentlichen Unterschied zwischen einem selbstständigen Unternehmer und einem Angestellten: Ein Angestellter bekommt in der Regel einen ausgestatteten Arbeitsplatz von seinem Arbeitgeber gestellt. Ein Unternehmer muss sich dagegen seinen Arbeitsplatz selber einrichten. Das könnten die Anmietung eines Büros, die Anschaffung von Büromöbeln oder eines Arbeitscomputers sein.

Einen Firmenwagen kann man abschreiben

Diese Ausgaben mindern den Umsatz eines Unternehmers. Diese so genannten Betriebsausgaben kann man steuerlich geltend machen, indem man diese absetzt oder abschreibt. Abschreiben heißt, dass der Wert von Wirtschaftsgütern bei der Ermittlung des Einkommens gemindert wird.

Ein Firmenwagen kann beispielsweise über einen Zeitraum von 6 Jahren abgeschrieben werden. Kostet ein Neuwagen beispielsweise 18.000 Euro, kann ein Unternehmer diesen mit einem Wert von 3.000 Euro pro Jahr für die nächsten 6 Jahre abschreiben.

Abschreiben oder Absetzen

Firmenwagen, Büromöbel oder Computer sind Dinge, die man üblicherweise abschreiben muss. Etwas von der Steuer abzusetzen, heißt dagegen, dass bestimmte Aufwendungen wie Büromaterial, Telefonkosten oder Reisekosten die betrieblichen Einnahmen direkt verringern.

Geringwertige Wirtschaftsgüter dürfen ebenfalls sofort abgesetzt werden. Als geringwertiges Wirtschaftsgut gilt ein Wirtschaftsgut, das zum Anlagevermögen gehört, dessen Herstellungs- oder Anschaffungskosten einen Wert von 410 Euro nicht übersteigt und das beweglich und abnutzbar ist.

Dieser Beitrag stammt von und dem business & more-Team