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  • Christian Riedel

So schützen Sie sich im Büro vor Pollen

Wenn es endlich Frühling wird, beginnt für die Allergiker die schwerste Zeit des Jahres. Denn die Pollen sind wieder unterwegs. Auch im Büro ist man vor den fliegenden Allergie-Auslösern nicht geschützt. Daher ist es wichtig, sich gerade am Arbeitsplatz vor Pollen zu schützen.

Als ob es im Büro beispielsweise durch Tonerstaub oder Hausstaub nicht bereits genug Dinge gibt, die Allergien auslösen können, kommt im Frühling mit den herumfliegenden Pollen ein weiterer Störenfried hinzu. Auch wenn man sich zunächst auf ein paar schöne Tage freut, sinkt bei Allergikern die Vorfreude, da Frühling auch immer mit juckender Haut, tränenden Augen, verstopfter Nase, Niesreiz oder sogar Atemnot verbunden sein kann. Wird die Allergie zu schlimm, hilft oft nur eine Desensibilisierung. Doch wenn man nicht so stark auf Pollen reagiert, kann man sich mit ein paar einfachen Maßnahmen schützen. Das gilt nicht nur für sein Zuhause, sondern auch fürs Büro. Schließlich verbringen die meisten fast mehr Zeit am Arbeitsplatz als in den eigenen vier Wänden.


Wie kommen die Pollen ins Büro?


Die Pollen können auf zwei Hauptwegen ins Büro gelangen: sie werden durch das Fenster hinein geweht oder von Menschen mit der Kleidung ins Büro gebracht. Die herumfliegenden Pollen kann man zum Großteil mit entsprechenden Pollenfiltern, die man an den Fenstern anbringt, fern gehalten werden. Hier sollte man seinen Arbeitgeber darum bitten, entsprechende Filter anzubringen. Mit den Filtern vor den Fenstern kann man lüften ohne Angst davor haben zu müssen, dass zu viele Pollen hinein geweht werden können. Vergessen Sie auch die Klimaanlage oder ein Ventilatorsystem nicht, wenn eines vorhanden ist.


Der Mensch machts


Je mehr Menschen in einem Büro arbeiten, desto mehr Pollen bringen sie auch herein, da diese sich auf Mantel, Hut oder Jacke absetzen. Zieht man die Jacke aus, werden die Pollen aufgewirbelt und schweben fortan durchs Büro. Damit das nicht passiert, sollte man möglichst alle Kleidungsstücke, die man draußen getragen hat, bereits vor dem Büro ausziehen und dort an die Garderobe hängen, statt sie am Arbeitsplatz auszuziehen und über den Schreibtischstuhl zu hängen. Je weniger Mäntel, Hüte und Westen ins Büro kommen, desto weniger Pollen kommen auch herein. Bitten Sie daher auch Ihre Kollegen darum, Ihre Jacken schon draußen auszuziehen und sie auch draußen an der Garderobe aufzuhängen.


Hygiene


Leider kann man nicht zu hundert Prozent verhindern, dass die Pollen ins Büro gelangen. Dazu sind sie zu klein und es gibt zu viele davon. Nach und nach setzen sich die Pollen dann im Büro ab, bis sie wieder aufgewirbelt werden. Das gilt es zu verhindern. Wischen Sie daher regelmäßig mit einem feuchten Lappen Ihren Arbeitsplatz sauber. Achten Sie auch darauf, dass der Boden regelmäßig gewischt wird. Wischen ist hier besser als Staubsaugen, da dabei die Pollen mehr aufgewirbelt statt aufgesaugt werden. Besser ist es auch, wenn abends sauber gemacht wird, dann haben die Pollen die Nacht über Zeit, sich wieder abzusetzen, wo sie weniger leicht in die Atemwege gelangen können als wenn sie frei herum schweben.


Hilfe vom Arzt


Wenn all das nichts hilft, sollten Sie sich einmal ärztlich untersuchen lassen. Dieser kann Ihnen Medikamente gegen die Allergie verschreiben oder wenn er es für angebracht hält, eine entsprechende Desensibilisierung vornehmen. Bis dahin können aber die kleinen Tipps schon reichen, um Sie am Arbeitsplatz vor Pollen zu schützen.

Dieser Beitrag stammt von und dem business & more-Team