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  • Christian Riedel

Richtig Lüften im Winter

Wenn es kühler wird, herrscht in vielen Büros dicke Luft. Und das im doppelten Sinne. Ohne die Fenster aufzumachen, wird die Luft warm und stickig. Lüftet man dagegen häufiger, beschweren sich kälteempfindliche Kollegen. Wie kann man also lüften, ohne die Stimmung im Büro zu verderben.
Regelmäßig frische Luft ins Büro zu lassen ist wichtig. Zum einen kann Feuchtigkeit hinaus und zum anderen wird die sauerstoffarme Luft mit sauerstoffreicher Luft getauscht. Lüftet man zu selten, wird die Luft warm und stickig und man kann sich schlechter konzentrieren. Um unnötigen Ärger mit den Kollegen zu vermeiden, sollte man gerade in der kalten Jahreszeit darauf achten, wie man lüftet. Schließlich möchte niemand mit Handschuhen und Schal am Rechner sitzen müssen.

1. Morgens Lüften


Da man die Fenster in der Nacht geschlossen hält, ist die Luft morgens oft abgestanden. Besser ist es, direkt morgens zu lüften, wenn die Kollegen ohnehin draußen waren und die Kälte nicht so wahrgenommen wird. Dann ist die Luft auch besser, um mit der Arbeit zu beginnen.

2. Stoßlüften


Statt ein Fenster stundenlang gekippt zu halten, ist es besser, kurz und kräftig zu lüften. Durch das gekippte Fenster kommt ohnehin mehr kalte Luft statt frischer Sauerstoff hinein. Öffnen Sie also ein oder zwei Fenster ganz, anstatt es nur zu kippen und schließen Sie es nach wenigen Minuten wieder.

3. Fenster bewegen


Sie können den Luftaustausch beschleunigen, wenn Sie das geöffnete Fenster auf und zu machen. So entsteht ein Sog, der die schlechte Luft aus dem Büro hinaus und die gute frische Luft ins Büro hinein saugt.

4. Durchzug


Noch schneller funktioniert der Luftaustausch, wenn Sie für einen kurzen Durchzug sorgen. Dafür öffnen Sie zwei Fenster auf gegenüberliegenden Seiten im Büro. Bei starkem Wind oder Regen sollten Sie auf den Durchzug aber besser verzichten.

5. Länger Lüften


Wenn das Fenster schon offen ist, sollte es auch länger geöffnet bleiben, damit die Luft wirklich ausgetauscht wird. Drei Minuten sollten es schon sein, bevor Sie die Fenster wieder schließen.

6. Öfter Lüften


Je mehr Menschen in einem Büro sitzen und je kleiner der Raum ist, desto schneller wird die Luft verbraucht. Insofern ist es besser, alle paar Stunden die Fenster zu öffnen.

7. Kommunikation


Meistens entsteht der Ärger, wenn man die Fenster ungefragt öffnet. Daher ist es wichtig, mit den kälteempfindlichen Kollegen zu sprechen oder feste „Lüftzeiten“ zu vereinbaren, beispielsweise am Morgen und nach der Mittagspause. Mit diesen festen Zeiten kann man sich viel Ärger ersparen.
Dieser Beitrag stammt von und dem business & more-Team