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  • Marco Heibel

Telefonieren im Ausland - Kostenfallen umgehen

Telefonieren mit dem Mobiltelefon im Ausland ist in den letzten Jahren deutlich günstiger geworden. Dennoch existiert immer noch die eine oder andere Kostenfalle, die Ihre Handyrechnung sprengen könnte. Hier erfahren Sie, wie Sie diese Kostenfallen umgehen.

Kostenfalle Mailbox

Sollte Ihnen der Komfort, von Ihrem eigenen Mobiltelefon aus zu telefonieren, einen Aufpreis wert ist, so können Sie doch ein paar weitere Kostenfallen umgehen – vor allem, wenn Sie im Urlaub und nicht auf einer Geschäftsreise sind. Eine ausgeschaltete Mailbox etwa spart Ihnen je nach Anrufaufkommen viel Geld. Denn bei jedem eingehenden Anruf, der auf Ihre Mailbox umgeleitet wird, müssen Sie sowohl die Roaming-Weiterleitung des Anrufs ins ausländische Netz als auch die Roaming-Kosten aus dem Ausland zurück ins deutsche Netz tragen. Nicht zu vergessen, dass das Abhören der Mailbox aus dem Ausland ebenfalls Geld kostet. Durch das Abstellen der Mailbox können Sie also gleich dreifach sparen.

Kostenfalle MMS

Eine weitere Kostenfalle ist die MMS. Hier sollten Sie Ihr Mobiltelefon auf die Option „MMS-Empfang nur im Heimatnetz zulassen“ umstellen. Denn sowohl der Versand als auch der Empfang von MMS kostet im Ausland deutlich mehr.

Kostenfalle Mobiles Internet

Besonders teuer kann es aber für Nutzer von Smartphones werden – auch wenn diese im Ausland ihr Internet gar nicht aktiv nutzen. Viele Geräte wählen sich nämlich selbsttätig ins Internet ein, um beispielsweise E-Mails abzurufen oder das Navigationssystem zu aktualisieren. Viele Menschen „vergessen“ ferner, dass ihre Flatrate im Ausland nicht gilt. Damit die Surf-Kosten nicht ins Unermessliche schießen, sind die Anbieter mittlerweile dazu verpflichtet, die Kosten bei 60 Euro zu begrenzen. Wer darüber hinaus surfen will, kann vorab einen höheren Betrag oder ein größeres Datenvolumen festlegen.

Tipp: Sie können unbeabsichtigte Internetverbindungen vermeiden, indem Sie vor der Reise die Internet-Einstellungen verändern oder aber die Datenverbindungen komplett abschalten.

Dieser Beitrag stammt von und dem business & more-Team