Service: Günstig im Ausland telefonieren istockphoto.com/TommL
  • Marco Heibel

Service: Günstig im Ausland telefonieren

Anrufe mit dem Mobiltelefon aus dem Ausland in die Heimat sind längst nicht mehr so teuer wie noch vor ein paar Jahren. Dennoch gibt es immer noch Möglichkeiten, zu sparen.

Roamingverträge unter den internationalen Mobilfunknetzbetreibern sowie ein Urteil des europäischen Gerichtshofs haben dafür gesorgt, dass die Mobilfunktarife für Anrufe ins Ausland in 27 EU-Staaten eine bestimmte Höchstgrenze nicht überschreiten dürfen. Dieser Höchstsatz sinkt bis zum Jahr 2014, aktuell liegt die Höchstgrenze innerhalb der EU bei 41,65 Cent pro Minute für einen ausgehenden Anruf. Eingehende Anrufe kosten – ebenso wie ausgehende SMS – derzeit höchstens 13,09 Cent pro Minute bzw. SMS. Eingehende SMS sind kostenfrei.

Das ist, gemessen an den Minutenpreise von teilweise deutlich mehr als einem Euro vor wenigen Jahren, schon großer ein Schritt in die richtige Richtung. Sie können aber beim Telefonieren noch mehr Geld sparen, indem Sie nach Alternativen zum Mobiltelefon suchen.

Beim Telefonieren im Ausland Geld sparen

1) Eine Möglichkeit ist, sich von Deutschland aus über eine preiswerte Sparvorwahl (Call-by-Call) anrufen zu lassen.

2) In vielen Internet-Cafés können Sie nicht nur günstig surfen, sondern auch kostensparend in die Heimat telefonieren.

3) Eine weitere Möglichkeit ist das Telefonieren über eine Prepaid Calling Card. Das funktioniert wie folgt: Über eine gebührenfreie 0800-Nummer (steht auf der Karte) wählen Sie sich von jedem beliebigen Festnetztelefon in einen Telefoncomputer ein. Im letzten Schritt identifizieren Sie sich über eine  auf der Calling Card befindlichen PIN. Danach steht einem preiswerten Telefonat nichts mehr im Wege.

Allerdings sollten Sie das Kleingedruckte lesen. Bei manchen Anbieter gibt es beispielsweise eine Zwei- oder Dreimutentaktung. Das bedeutet, dass selbst ein Anruf von 10 Sekunden Länge wie ein zwei- oder dreiminütiges Gespräch berechnet wird. Und dann haben Sie nicht mehr wirklich viel gespart.

Dieser Beitrag stammt von und dem business & more-Team