Kleidungstipps fürs Vorstellungsgespräch shutterstock.com/Yuri Arcurs
  • Christian Riedel

Kleidungstipps fürs Vorstellungsgespräch

Mit der Einladung zum Vorstellungsgespräch haben Sie die erste Hürde auf dem Weg zur neuen Stelle genommen. Nun darf man nicht vergessen, dass der erste Eindruck oft der entscheidende ist. Mit der Wahl der richtigen Kleidung kann man viel richtig, aber auch viel falsch machen.

Kleider machen bekanntlich Leute. Das trifft auch – oder vor allem – beim Vorstellungsgespräch zu. Es gab vermutlich noch keinen Fall, bei dem ein Bewerber wegen seines Outfits eingestellt wurde. Aber es gab sicherlich schon viele Fälle, in denen ein Bewerber wegen seiner Kleiderwahl bei der Vorauswahl durchgefallen ist. Damit Ihnen das nicht passiert, gilt es, sich schon im Vorfeld der Bewerbung Gedanken über die richtige Kleiderwahl zu machen.

Es ist eigentlich unnötig zu erwähnen, dass die gewählte Kleidung keine Löchern haben, sauber und gebügelt und die Schuhe sauber geputzt sein sollten. Ein gepflegtes Äußeres ist die Basis für eine erfolgreiche Bewerbung. Ansonsten gilt, dass die Kleidung zum Job passen muss, auf den man sich bewirbt. Zudem sollte man sich im gewählten Outfit wohl fühlen. Ein Personaler merkt schnell, ob Sie sich für das Vorstellungsgespräch „verkleidet“ haben, oder ob Ihre Kleidung zu Ihnen passt. Wer sich wohl fühlt, wird auch mit viel mehr Selbstvertrauen und Überzeugungskraft auftreten als jemand, der – überspitzt formuliert – zum ersten Mal in seinem Leben ein Hemd trägt.

Daher ist es sinnvoll, schon mehrere Tage oder Wochen vor dem Vorstellungsgespräch die gewählte Kleidung zu tragen, damit man sich an das Outfit gewöhnt hat. Mit der gewählten Kleidung geben Sie auch viel über sich preis. Daher sollte es auch zu Ihrem Stil passen. Zudem ist es wichtig, dass die Kleidung gut sitzt. Es gibt kaum etwas Peinlicheres als ein zu kleines Sakko oder eine zu enge Bluse.

Kleidung muss zum Job passen

Nun gilt es, die Kleidung so zu wählen, dass sie auch zum Job passt. Bei einigen Berufen ist das eine Gratwanderung zwischen over- und underdressed. Wer sich bei einer Bank oder einer Versicherung bewirbt, trägt ohne Zweifel Anzug und Krawatte. Empfehlenswert sind gedeckte Farben, wie anthrazit oder grau. Etwas schwieriger ist es bei kreativen Berufen. Hier wirkt eine Krawatte oft fehl am Platz. Wer die jeweiligen Gegebenheiten nicht kennt, kann beispielsweise neutral zu Jeans, T-Shirt und Jackett greifen.

Auffallen um jeden Preis kommt bei den meisten Personalern nicht gut an. Daher sollten Männer beispielsweise auf Motivkrawatten und Frauen auf zu viel und zu großen auffälligen Schmuck und intensives Make-up verzichten. Auch Turnschuhe und Kopfbedeckungen sind bei Vorstellungsgesprächen nicht gerne gesehen. Männer sollten zudem rasiert sein und auf Ohrringe oder Piercings verzichten.

Auch wenn Frauen in ihrer Freizeit gerne hochhackige Schuhe und enge oder kurze Kleidung tragen, so wirkt es bei Vorstellungsgesprächen unseriös und könnte einen falschen Eindruck erwecken, wenn die Bewerberin mit Minirock und engem Oberteil zum Termin erscheint.

Orientieren Sie sich daran, was Sie später auch im Beruf tragen würden, für den Fall, dass Sie die Stelle bekommen. Dann machen Sie beim Vorstellungsgespräch auch einen guten ersten Eindruck.

Dieser Beitrag stammt von und dem business & more-Team