Von der Uni in den Job – Welche Versicherungen sind sinnvoll? istockphoto.com/bluestocking
  • Christian Riedel

Von der Uni in den Job – Welche Versicherungen sind sinnvoll?

Mit dem Uniabschluss beginnt auch ein neuer Lebensabschnitt. Auf diesen sollte man gut vorbereitet sein. Vor allem sollte man sich gut versichern. Hier erfahren Sie, welche Versicherungen man vor dem Einstieg ins Berufsleben abschließen sollte.

Während der Schule und im Studium ist man meistens über die Familie versichert. Das gilt besonders für die wichtigsten Versicherungen, die Kranken- und die Haftpflichtversicherung. Der familiäre Versicherungsschutz erlischt, sobald man sich ins Berufsleben stürzt. Daher gilt für jeden Uni-Absolventen, sich sowohl um eine Kranken- wie auch um eine private Haftpflichtversicherung zu kümmern. Da die Krankenversicherung in Deutschland mittlerweile eine Pflichtversicherung ist, kommt man nicht darum herum, diese abzuschließen. Ob man sich privat versichern will oder sich in eine gesetzliche Krankenkasse begibt, hängt dann oft vom Job und vom Verdienst ab.

Auch die Haftpflichtversicherung ist zu Schul- und Studiumszeiten bei den meisten durch die Familienversicherung abgedeckt. Auch hier erlischt nach dem Ende des Studiums der Versicherungsschutz. Um abgesichert zu sein, sollte jede Abgänger schon vor dem Ende des Studiums den Versicherungsschutz für sein Berufsleben abschließen. Ansonsten kann ein Unfall oder eine Beschädigung sehr teuer werden.

Absicherung

Sobald man ein festes Einkommen hat, sollte man sich auch um seine finanzielle Absicherung im Alter kümmern. Die Arbeitslosenversicherung und Rentenversicherung ist bereits im Gehalt enthalten, muss also nicht extra abgeschlossen werden. Sinnvoll ist in jedem Fall eine Ergänzung, beispielsweise durch eine zusätzliche Riester-Rente oder eine Lebensversicherung.

Auch eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) kann helfen. Diese zahlt, wenn man aufgrund eines Unfalls oder von psychischen Problemen seiner Beschäftigung nicht mehr nachgehen kann. Eine BU macht dabei nicht nur bei Angestellten in Risikoberufen Sinn. Stress, Depressionen, Burnout oder Rückenschmerzen können theoretisch jedem zu einer Berufsunfähigkeit führen. Um nicht nur von der Frührente leben zu müssen, kann eine BU das Vorsorgepaket sinnvoll erweitern.

Der PKW

Schlussendlich sollte man über seine KFZ-Versicherung nachdenken. Bei den meisten wird das Auto über die Familie abgesichert sein. Der Vorteil dabei ist, dass die Versicherungsprämien meistens deutlich günstiger sind, wenn man das eigene Auto über einen Elternteil laufen lässt, da hier die Prozente für die Police meistens geringer sind. Bei Fahranfängern sind die Beiträge deutlich höher. Doch irgendwann sollte jeder sein KFZ selber zulassen, um die eigenen Prozente zu senken. Oft kann man die Prozente, die auf dem KFZ liegen, zumindest zum Teil in die eigene Versicherung übernehmen, sofern das KFZ als Zweitwagen angemeldet war und man selber der Hauptnutzer des Autos war.

Dieser Beitrag stammt von und dem business & more-Team