Fünf einfache Tipps gegen Stress im Job Shutterstock/Joe Belanger
  • Christian Riedel

Fünf einfache Tipps gegen Stress im Job

Viel Arbeit und wenig Zeit sorgen dafür, dass wir in ständiger Hektik arbeiten, wodurch letztendlich immer Stress entsteht. Oft wäre der Stress vermeidbar. Hier finden Sie fünf einfache Tipps, mit denen Sie Stress am Arbeitsplatz vermeiden können.

1. Ordnung halten

Auch wenn das Genie angeblich das Chaos beherrscht, ist es am Arbeitsplatz weniger klug, ein solches zu verursachen. Ein unordentlicher Arbeitsplatz sorgt in mehrerlei Hinsicht für Stress. Zum einen muss man Dinge oft suchen und verliert dabei unnötig viel Zeit. Zum zweiten wird es der Chef nicht gerne sehen, wenn es im Büro unordentlich ist. Zum dritten macht es keinen guten Eindruck, wenn man von einem Kollegen beispielsweise nach einem bestimmten Bericht oder einer Akte gefragt wird und dann erst minutenlang suchen muss, bis man das gesuchte Stück unter einem Papierstapel findet. Mit etwas Ordnung kann man hier wertvolle Zeit sparen. Letztendlich spielt auch die Psyche unterbewusst eine Rolle. Denn ein aufgeräumter Schreibtisch wirkt entspannend, während ein unaufgeräumter Arbeitsplatz einem das schlechte Gewissen macht, dass man endlich wieder einmal aufräumen sollte.

2. Pünktlichkeit

Pünktlichkeit ist bekanntlich die Höflichkeit der Könige. Sie hilft aber auch dabei, Stress zu vermeiden. Denn Stress entsteht oft durch Zeitnot. Wer ständig mit dem Blick auf die Uhr arbeitet, kann sich nie entspannen. Geradezu dramatisch ist es, wenn man ständig das Gefühl hat, zu spät zu kommen und dadurch in Hektik verfällt. Schließlich lässt man niemand gerne warten. Und wer dauernd zu spät zur Arbeit kommt, hinterlässt auch keinen guten Eindruck. Zudem entsteht eine große Fehlerquelle. Planen Sie lieber für alles etwas mehr Zeit ein. Dann ist es auch nicht so schlimm, wenn im Berufsverkehr mal wieder Stau herrscht oder die Bahn wieder Verspätung hat. Mit einem Zeitpuffer von rund 15 Minuten kann man so manche Verspätung vermeiden und kommt trotzdem entspannt bei der Arbeit an.

3. Multitasking vermeiden

Dass Männer nicht in der Lage sein sollen, mehrere Dinge auf einmal zu erledigen, ist bekannt. Aber auch die Frauen sollten sich besser nur auf eine Sache konzentrieren und erst zur nächsten Aufgabe übergehen, wenn die erste erledigt ist. Denn Multitasking, also das Erledigen mehrerer Dinge auf einmal, sorgt nur für eine höhere Fehlerquelle. Zudem braucht man im Endeffekt länger, weil man sich immer wieder neu orientieren und konzentrieren muss. Gleichzeitig erhöht sich beim Multitasking das Stresslevel, weil wir das Gefühl haben, alles auf einmal erledigen zu müssen.

4. Aufgaben delegieren

Wer alles alleine machen möchte, kann davon ausgehen, dass alles so gemacht wird, wie man es selber möchte. Allerdings wird man kaum in der Lage sein, wirklich alles alleine zu schaffen. Es bedarf ein wenig Mut, Aufgaben an andere zu übertragen und sich darauf zu verlassen, dass diese auch zur Zufriedenheit erledigt werden. Wer es aber geschafft hat, Kollegen oder Angestellten zu vertrauen und ihnen Aufgaben abzugeben, kann seinen Arbeitsberg viel schneller abbauen und die wichtigen Aufgaben entspannter angehen.

5. Aufschieberitis

Wenn Sie etwas Unangenehmes zu tun haben, erledigen Sie es am besten sofort. Sonst sorgt der wachsende Stapel mit unangenehmen aber trotzdem zu erledigenden Aufgaben für Frust und Unzufriedenheit. Abgearbeitet werden muss der Stapel so oder so. Doch wenn Sie die unangenehmen Aufgaben schon als erste Arbeitshandlung hinter sich bringen, ist die mentale Belastung weg und Sie haben den Kopf wieder frei für die angenehmeren Aufgaben.

Dieser Beitrag stammt von und dem business & more-Team