Versichert gegen schwere Krankheiten – Was bringt die Dread Disease-Versicherung istockphoto.com/diego_cervo
  • Christian Riedel

Versichert gegen schwere Krankheiten – Was bringt die Dread Disease-Versicherung

Es gibt einige schwere Krankheiten, die einen monatelang arbeitsunfähig machen. Gegen diese „Dread Diseases“ kann man sich versichern. Aber lohnt sich diese relativ neue Versicherung auch?

Im Grunde ähnelt eine Dread Disease-Versicherung einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Schließlich sorgen schwere Erkrankungen, wie beispielsweise ein Herzinfarkt oder ein Schlaganfall dafür, dass man monate- oder sogar jahrelang nicht an seinen Arbeitsplatz zurückkehren kann. Bisher ist die Versicherung gegen schwere Krankheiten („Dread Disease“) vor allem in den USA und Großbritannien verbreitet. Aber auch in Deutschland erweitern immer mehr Versicherungen ihr Angebot um dieses Modell.

Für wen ist die Dread Disease Versicherung sinnvoll?

Vor allem für Freiberufler und Selbständige kann eine Dread Disease Versicherung eine sinnvolle Ergänzung zu den gängigen Versicherungen sein. Denn bei einer schweren Erkrankung ist an eine Fortsetzung der Arbeit in der Regel nicht zu denken, weswegen die Haupteinnahmequelle wegfällt.

Was bringt die Versicherung?

Wie bereits erwähnt, sichert man sich durch den Abschluss einer Dread Disease- Versicherung vor allem gegen schwere Erkrankungen. Bei jeder Versicherung sind hier Herzinfarkt und Schlaganfall abgedeckt. Je nach Versicherung und Police kann das Spektrum noch eine Vielzahl weiterer Krankheiten umfassen. Im Fall der Fälle erhält der Versicherte zunächst eine höhere Einmalzahlung. Diese kann man mit der Ausschüttung bei einer Lebensversicherung vergleichen. Durch diese einmalige Ausschüttung sollte der Versicherte seinen Sturz finanziell abfedern können, die fehlenden Einnahmen kompensieren und auch mögliche Kosten für Medikamente und das Krankenhaus bestreiten können.

Unterschiede zur Berufsunfähigkeitsversicherung

Die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) zahlt keinen einmaligen Betrag, sondern monatlich gleichbleibende Beträge. Daher ist die Dread Disease-Versicherung im optimalen Fall eine Ergänzung zur BU. Während die Dread Disease den Sturz abfängt, sorgt die BU dafür, dass auch bei einer längeren Berufsunfähigkeit der Geldfluss nicht versiegt. Denn bei der Dread Disease-Versicherung ist die monatliche Ausschüttung deutlich geringer als bei der BU. Zudem zahlt die Dread Disease-Versicherung auch, wenn man trotz der schweren Erkrankung seinen Arbeitsplatz weiterhin aufsuchen kann und daher im Definitionssinn nicht berufsunfähig ist.

Dieser Beitrag stammt von und dem business & more-Team