Stiftung Warentest: Berufsunfähigkeitsversicherungen unter der Lupe istockphoto.com/pastorscott
  • Jörg Birkel

Stiftung Warentest: Berufsunfähigkeitsversicherungen unter der Lupe

Über den Sinn einer guten Berufsunfähigkeitsversicherung besteht weitestgehend Einigkeit. Schließlich droht jedem Fünften in Deutschland der Verlust der Arbeitskraft. Doch welche Versicherung bietet den besten Schutz? Und wie verhalte ich mich im Ernstfall?

Bei den Ursachen für Invalidität stehen psychische Erkrankungen mittlerweile an erster Stelle. Sie zwingen jeden Dritten Mann und fast jede zweite Frau aus dem Beruf auszuscheiden. Das geht aus  einer aktuellen Statistik der Deutschen Rentenversicherung Bund hervor. An zweiter Stelle stehen Skelett- und Muskelerkrankungen.

Was muss man im Versicherungsfall berücksichtigen?

Tritt der Versicherungsfall ein, setzen sich die Versicherer zunächst mit den Betroffenen in Verbindung und beraten sie. Anschließend müssen die Versicherten verschiedene Angaben machen, die unter anderem den Gesundheitszustand, die letzte Berufstätigkeit oder die Einkommensverhältnisse betreffen. Falls Unklarheiten auftreten, können Verbraucherzentralen weiterhelfen. In Einzelfällen ziehen Versicherer einen Gutachter hinzu.

Sollte der Ausgang einer langwierigen Erkrankung nicht absehbar sein, ist es ratsam, die  Versicherungsgesellschaft frühzeitig zu informieren. Wird der Betroffene berufsunfähig, erhält er auf diese Weise eventuell rückwirkend Zahlungen. Die Beiträge für die Versicherung sollte er nach Möglichkeit weiterhin leisten. Ist er dazu nicht in der Lage, kann eine zinslose Stundung Abhilfe schaffen. Dadurch verschiebt sich die Fälligkeit der Zahlung nach hinten.

Wer bietet den besten Schutz?

Die Stiftung Warentest sieht die Berufsunfähigkeitsversicherung der AachenMünchener mit einer Note von 0,7 an der Spitze. Auf den vorderen Plätzen finden sich zudem die Generali, die HanseMerkur und die Huk-Coburg. Auch hier lautet das Urteil „sehr gut“ (0,9). Gleiches gilt für die Berufsunfähigkeitsversicherung der Huk24, die allerdings nur online abzuschließen ist.

Dieser Beitrag stammt von und dem business & more-Team