Volkswagen ab 2019 Mobilitätspartner des DFB gettyimages.de
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Mercedes Benz wird abgelöst

Volkswagen ab 2019 Mobilitätspartner des DFB

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) bekommt mit der Volkswagen AG ab 2019 einen neuen Mobilitätspartner. Das Präsidium des DFB sprach sich auf seiner Sitzung in Frankfurt/Main am Ende eines offenen, transparenten und diskriminierungsfreien Ausschreibungsprozesses auf Basis der vorliegenden Gebote einstimmig für eine Zusammenarbeit mit dem Wolfsburger Autohersteller aus. Der Vertrag mit VW wird am 1. Januar 2019 beginnen und hat eine Laufzeit bis zum 31. Juli 2024. Das Paket umfasst für diese Laufzeit auch das bereits bestehende Engagement von Volkswagen im DFB-Pokal. Die Partnerschaft des DFB mit Mercedes-Benz endet zum 31. Dezember 2018.

Erstmalig wurde die Mobilitätspartnerschaft beim DFB im Rahmen einer formalen Ausschreibung vergeben. Alle interessierten Unternehmen waren eingeladen, an der Ausschreibung teilzunehmen. Mit Mercedes-Benz und Volkswagen machten zwei Unternehmen in der Folge von der Gelegenheit Gebrauch, ihre Ideen und Konzepte für eine Partnerschaft vor dem Präsidium des DFB zu präsentieren und in zwei Bieterrunden ihre Gebote abzugeben. Die Entscheidung fiel auf Grundlage einer detaillierten wirtschaftlichen und inhaltlichen Analyse der fristgerecht eingereichten Gebote. Dem Votum des Präsidiums folgt die Finalisierung des Partnerschafts-Vertrags.

DFB-Präsident Reinhard Grindel: “Wir freuen uns sehr, Volkswagen ab 2019 als Mobilitätspartner an unserer Seite zu haben. Es passt zum DFB, dass VW mit seinem Engagement den gesamten Fußball von der Spitze bis zur Basis im Blick hat, das zeigt sich nicht zuletzt in den vielen regionalen und lokalen Partnerschaften der VW-Händler mit Amateurvereinen. Gleichzeitig ist Volkswagen als global agierendes Unternehmen ein starker Partner, um unsere Internationalisierung vor allem in China weiter voranzutreiben. Die signifikante Steigerung der Einnahmen durch den neuen Vertrag gibt uns künftig als DFB mehr Spielraum, den vielfältigen Aufgaben des Verbandes nachzukommen und die gemeinnützigen Zwecke noch nachhaltiger umzusetzen.” Und weiter: “Auch wenn die Vorgänge nicht vergleichbar sind, eint den DFB und VW die Notwendigkeit, aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen und die richtigen Maßnahmen für die Zukunft abzuleiten. Mercedes-Benz sind wir dankbar für die gemeinsame Zeit und werden unsere erfolgreiche Partnerschaft bis Ende 2018 mit derselben Leidenschaft fortsetzen, wie das in den vergangenen Jahren der Fall war.”

DFB-Generalsekretär Dr. Friedrich Curtius sagt: “Es waren zu jedem Zeitpunkt sehr offene und respektvolle Gespräche mit allen Beteiligten. Beide Unternehmen haben sich mit guten Geboten und eindrucksvollen Präsentationen um die Partnerschaft beworben. Wir wissen dieses Interesse an der Zusammenarbeit mit dem DFB sehr zu schätzen und ich habe mich heute nochmal persönlich bei beiden Bietern für den fairen Wettbewerb bedankt. Wir werden alles tun, um die traditionsreiche Zusammenarbeit mit Mercedes-Benz bis zum Schluss erfolgreich zu gestalten. Danach werden wir gemeinsam mit Volkswagen ein neues Kapitel aufschlagen.”

Dr. Herbert Diess, Vorstandsvorsitzender der Marke Volkswagen: “Die Partnerschaft mit dem Deutschen Fußball-Bund ist für uns ein großes Ereignis. Denn: Volkswagen und der Volkssport Nummer 1 – das ist eine gute Partnerschaft! Der DFB beweist mit den deutschen Nationalmannschaften Mut, Innovationskraft und den unbedingten Willen zum Erfolg. Diese Werte gelten auch für Volkswagen. Wir wollen aber künftig nicht nur Partner der Nationalmannschaften sein, wir wollen an der Seite des gesamten deutschen Fußballs mit seinen 25.000 Vereinen und sieben Millionen Mitgliedern stehen.” Diess ergänzt: “Für die nächsten Jahre haben wir uns als Unternehmen viel vorgenommen. Volkswagen ändert sich. Wir stehen vor großen Herausforderungen. Dazu gehört, der Elektromobilität zum Durchbruch zu verhelfen. Die Partnerschaft mit dem DFB wird uns dabei unterstützen, dass unsere Themen die Menschen erreichen.”


Quelle: DFB - Direktion Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

Dieser Beitrag stammt von und dem business & more-Team